Ein mit gentechnisch verändertem Raps bebauter Acker ist mehr als 15 Jahre mit keimfähigem Rapssamen kontaminiert. Eine von britischen Regierung in Auftrag gegebene Langzeitstudie zeigte, dass selbst 15 Jahre nach der letzten Gentech-Aussaat die Kontamination mit gentechnisch veränderen Organismen immer noch grösser ist als die erlaubten Deklarationslimite. Die Möglichkeit einer "Koexistenz" von manipuliertem und unmanipulierten Raps scheint einmal mehr fraglich. (Independent, 09.10.2005)
stulli - 13. Okt, 23:22
Sachsen-Anhalt und Brandenburg planen einen gemeinsamen "Naturpark Fläming". Im Ergebnis einer Anhörung der betroffenen Städte, Gemeinden, Landkreise, Vereine und Verbände im Landkreis Anhalt-Zerbst wird der künftige Naturpark in seinem anhaltinischen Teil kleiner als geplant ausfallen. Von ursprünglich 111.265 Hektar sollen jetzt nur noch 82.425 Hektar in das gemeinsame Projekt eingebracht werden.
stulli - 13. Okt, 23:20
Die Umweltorganisation Greenpeace hat Sojapflanzen aus zehn verschiedenen Regionen Rumäniens beim österreichischen Umweltbundesamt testen lassen. Sämtliche Proben waren positiv. Geschätzt wird, dass etwa 90 Prozent der Sojapflanzen in dem südosteuropäischen Staat gentechnisch verändert sind. Dabei handelt es sich ausschließlich um die Sorte Roundup-Ready des Konzerns Monsanto. Soja wird in Rumänien nicht nur als Tierfutter verwendet, sondern auch als Lebensmittel verkauft. Gleichzeitig wurden in Rumänien illegale Feldversuche mit gentechnisch veränderten Kartoffeln und Pflaumen nachgewiesen.
stulli - 13. Okt, 23:18