Montag, 14. Juli 2014

Wolf erschossen

Ein toter Wolf ist in einem Straßengraben zwischen Malschwitz und Guttau im Kreis Bautzen entdeckt worden. Nach Erkenntnissen der Gerichtsmedizin wurde das Tier erschossen. Nun sucht die Kriminalpoizei nach dem Täter, der in Jägerkreisen vermutet wird. Es ist der dritte Fall, bei dem in Ostsachsen geschützte Wölfe erschossen wurden.

Donnerstag, 10. Juli 2014

UBA gegen PKW-Maut

Das Umweltbundesamt hat Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt für eine PKW-Maut auf deutschen Straßen kritisiert. Die Abgabenhöhe richte sich nicht nach der Länge der zurückgelegten Wege. Die Maut-Erhebung per Vignette sei eine Flatrate, die keine ökologische Lenkungswirkung habe. Amts-Präsidentin Krautzberger fordert Überwachungs-Systeme wie in Frankreich oder Italien, wo die Mauthöhe nach dem zurückgelegten Weg berechnet wird.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Wölfe wieder fit

Das Landes-Umweltamt meldet, dass das Wolfsrudel auf dem Truppenübungsplatz Altengrabower Heide auch in diesem Jahr wieder Welpen aufzieht. Erste Fotos sind im Internet zu bewundern. Bisher sind 6 Welpen beobachtet worden, im vergangenen Jahr wurde im Rudel Altengrabow eine Räudeerkrankung verzeichnet, die aber als überwunden gilt. In Sachsen-Anhalt sind gegenwärtig sechs Wolfsrudel sowie ein territorialer Einzelwolf nachgewiesen. Auch in Niedersachsen hat sich Wolfs-Nachwuchs eingestellt, etwa in einem Rudel in Gartow bei Lüchow-Dannenberg.

Montag, 7. Juli 2014

Atomkraftwerk wird nachgerüstet

Das Schweizer Atomkraftwerk Mühleberg bei Bern soll bis mindestens 2019 weiterbetrieben werden. Dazu hat der Betreiber BKW ein Nachrüstkonzept bei der staatlichen Atomaufsicht eingereicht. Das Notkühlsystem soll an einen nahe gelegenen Stausee angebunden werden, um nicht nur auf das Flüsschen Aare angewiesen zu sein. Ein Abklingbecken für abgebrannte Brennelemente soll sicherer gekühlt werden, der Brandschutz im Reaktorgebäude soll verbessert werden.

Freitag, 13. Juni 2014

ITU-Klimabericht

Die Internationale Fernmelde-Organisation ITU in Genf hat einen eigenen Klimabericht erstellen lassen. Darin werden Empfehlungen für künftige Kommunikationsmöglichkeiten im Falle von klimabedingten Natur- und Umwelt-Katastrophen gegeben. Beim Ausfall von Telefon- und Internet-Verbindungen sollen neben den Funknetzen der Katastrophen-Hilfskräfte kabellose lichtoptische Verfahren eingesetzt werden, wie etwa modulierte Laserstrecken. Hoffnungen setzt man auch auf den organisierten Amateurfunk und die Powerline-Technologie (PLC).

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