Freitag, 1. März 2013

Renni putt

Im Tiergehege des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands am Goldberg sind innerhalb weniger Tage vier Rentiere gestorben. Die Tiere waren Geschenke aus Halles finnischer Partnerstadt Oulu und hatten an der Saale bereits viermal Nachwuchs. Gerüchten zufolge sollen die beiden Alttiere "Finni" und "Rudi" noch am Leben sein, während die Jungtiere Infektionskrankheiten zum Opfer gefallen sein sollen. Kritiker sehen Mängel bei Fütterung und Pflege, die nur durch zwangsverpflichtete Ein-Euro-Jobber erfolgen.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Kein Biosphären-Reservat Südharz

Der Gemeinderat der Gesamtgemeinde Südharz hat am Mittwoch, dem 26. Februar 2013 entschieden, keinen Antrag auf Anerkennung eines Biosphären-Reservats bei der UNESCO zu stellen. Das neue Schutzgebiet "Karstlandschaft Südharz" sollte sich um Stolberg bis nördlich von Sangerhausen erstrecken. Vor allem Dorfpolitiker stimmten gegen das geplante Reservat, weil sie Einschränkungen durch eine nachhaltige Landwirtschaft befürchteten. Bennungen, Stolberg, Roßla, Drebsdorf und Hainrode wollten das Schutzgebiet, auch wegen der in Aussicht stehenden umfangreichen Fördermittel für Tourismus, Landschaftspflege und Nahverkehr.

Samstag, 16. Februar 2013

Bau-Probleme in der Fiete-Schulze-Straße

Wegen Nachforderungen in Millionenhöhe verzögert sich der Ausbau der Fiete-Schulze-Straße in Halle auf unbestimmte Zeit. Die für Mitte Februar geplante Fällung von 96 Lindenbäumen ist vorerst gestoppt. Die Initiative “Pro Baum“ und der Arbeitskreis Hallesche Auenwälder fordern Stadtrat und Oberbürgermeister auf, die Bäume zu erhalten. Die Linden seien ökologisch und stadtgestalterisch bedeutsam und leisteten einen wichtigen Beitrag für den Natur-, Umwelt- und Klimaschutz im ansonsten eher gehölzarmen Osten Halles.

Sonntag, 10. Februar 2013

Kein Saalekanal bei Tornitz

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit kam Ende vergangenen Jahres das Aus für den geplanten Saalekanal bei Tornitz. Staatssekretär Ferlemann aus dem Bundes-Verkehrsministerium antwortete am 16. Dezember 2012 auf die Anfrage eines Grünen-Abgeordneten, dass beim Bund kein Geld und keine Spielräume für den Beginn neuer Baumaßnahmen bestehen würden. Dies beträfe auch den Ausbau der Saale-Mündungsstrecke. Die Kanalvariante sollte zuletzt 100 bis 150 Millionen Euro kosten.

Montag, 28. Januar 2013

Referendum gescheitert

Ein Referendum über den Bau des bulgarischen Atomkraftwerks Belene hat nicht die erforderliche Beteiligung erreicht. Nur etwa 20 Prozent der Wahlberechtigten nahm an der Abstimmung teil, 60 Prozent wären nötig gewesen. Die Regierung Bulgariens hatte den Bau des Kernreaktors in Belene aus Kostengründen gestoppt, die oppositionellen Sozialisten wollten mit dem Referendum dessen Weiterbau zu erzwingen. Die Regierung will statt dessen das Atomkraftwerk Kosloduj an der Donau ausbauen.

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